Fleisch und Früchte

Buttermilchkartoffeln

 

man braucht - Kartoffeln-Buttermilch-Zwiebeln-Speck zuerst kocht man die Kartoffeln und gießt sie ab dann zerstampft man sie etwas in einem zweiten topf macht man die Buttermilch warm (sie darf nicht kochen)dann gibt man die warme Buttermilch zu den gekochten Kartoffeln bis es eine dickflüssige Konsistenz ergibt (so wie bei Kartoffelsuppe)zuletzt brät man die geschnittenen Zwiebeln und den speck an und gibt das dann zu den Kartoffeln das Ganze dann nochmal aufwärmen und gut umrühren fertig

 

2. Maronepüree - Esskastanienpüree

 

Es ist die Grundlage für das leckere Julscheit-Holzscheit und ein Nachtisch "julscheit" erkläre ich danach* 500 Gramm Maronen* 250 Milliliter Sahne* 1 Teelöffel Kirschwasser* 3 Esslöffel geschlagene Sahne* Vanillezucker zum abschmecken. Die Maronen in Salzwasser köcheln. Bevor man die Esskastanien in den Topf gibt sollte man sie einschneiden. Nach dem ab sieben die Maronen mit einem Löffel auskratzen und das Fleisch durch ein Sieb drücken, so dass es eine gleichmäßige Konsistenz erhält. Mit der Sahne und dem Kirschwasser vermischen und Zucker nach Geschmack hinzufügen. Lasst es euch schmecken

 

3. Julscheit- Holzscheit* 100 Gramm zartbitter Schokolade fein gerieben* 500 Gramm Maronenpüree* 30 Gramm Puderzucker* 1 Päckchen Vanillezucker* 100 Gramm Butter (Zimmertemperatur) In einer (Edelstahl) Schüssel im Wasserbad langsam den Püree aus Maronen erwärmen, dann den Vanillezucker, Puderzucker hinzufügen und die fein geriebene Schokolade. Nachdem man die Butter hinzugegeben hat den Teig rühren bis er glatt ist. Eine Kastenform mit Alufolie auskleiden und mit dem Teig füllen. Über Nacht kalt stellen und am nächsten Tag vorsichtig umstürzen. Mit einer Gabel parallele Rillen ziehen, die an die Borke eines Baumes erinnern sollen. Fertig ist das Julscheit und man kann es in Scheiben anrichten.

 

4. Ritschert

 

500 ml Fleischbrühe250 g weiße Bohnen (Nettogewicht. Dose )250 g Bauchfleisch ( geräuchert )100 g Speck, grob gewürfelt100 g Hirse2 TL Thymian ( nach Möglichkeit frisch, sonst getrocknet ) etwas milder Obstessig Wasser zum Aufgießen evtl. noch Salz zum Nachwürzen. Zubereitung: Fleischbrühe zum Kochen bringen, in der Zwischenzeit Bauchspeck und Speck grob würfeln und in einer Pfanne anrösten. In die kochende Fleischbrühe geben, Hirse, Thymian und den Essig unterrühren. Etwa eine halbe Stunde köcheln lassen, bis die Hirse gar ist, bei Bedarf noch Wasser nachgießen. Wenn alles durch ist, die Bohnen abtropfen lassen und unterziehen. Mit Salz evtl. noch nachwürzen.

 

5. Biersuppe

 

250 g Brot (Schwarz-), altbacken 2 Liter Bier, dunkel (am besten fränkisches Schwarzbier), 1 TL Kümmel, 1 Msp. Ingwer, gerieben1 Prise Zimt, Butter, Zucker Das altbackene Schwarzbrot zerschneiden und mit dem Bier übergießen. Ca. eine halbe Stunde weichen lassen. Dann mit Kümmel, Ingwer und Zimt solange kochen lassen, bis sich das Brot völlig verrühren lässt. Durch ein Sieb passieren, wieder heißwerden lassen und die Butter unterrühren, mit Zucker abschmecken. Ich muss allerdings fairerweise erwähnen, dass ich dieses Rezept neulich nachgekocht habe und dass es kaum genießbar war. Ich nehme an, ich hätte es nicht pürieren sollen, dadurch wurde auch der Kümmel gemahlen und alles schmeckte danach. Möglicherweise wurde die Suppe früher auch stärker gesüßt. Also Vorsicht: Nicht unbedingt als Hauptmahlzeit einplanen. (Oder parallel zur Zubereitung eine Tiefkühlpizza in die Röhre schieben, für alle Fälle...)

 

6. Wildfleischpfeffer

 

1000 g Rentier-, Elch- oder Hirschfleisch (Keule, in mundgerechte Stücke geschnitten)150 g geräucherter Speck (gewürfelt)Salz1 l BierPfeffer1 Msp. Nelke (gemahlen)1 kleine Stange Zimt50 g Butter3 EL Mehl1 Glas Obstschnaps (Apfel, Kirsche, Pflaume)In einer Kasserolle Speck anbraten, Fleisch zugeben, würzen, unter ständigem Rühren leicht bräunen lassen, mit Bier aufgießen. Abgedeckt bei guter Hitze im Ofen etwas 1 ½ Stunden lang garen lassen. Butter in einer Pfanne zergehen lassen, Mehl zugeben und bräunen lassen, unter ständigen Rühren dem Wildfleischpfeffer zufügen und alles ein paar Minuten kochen lassen, abschließend Obstschnaps zugeben (der Schnaps ist wohl eine hochmittelalterliche Ergänzung zu dem uralten Rezept.

 

7. Får i kål - Hammel und Kohltopf

 

750 g Schaf- oder Hammelfleisch (gebrüht, gewürfelt)500 g Zwiebeln (in Scheiben geschnitten)750 g Weißkohl (gebrüht, in Achtelstücke geschnitten)Salz10 Pfefferkörner1 TL MehlWasser1 EL Petersilie (fein gehackt)Fleisch, Zwiebeln und Kohl lagenweise in einem Topf schichten, Pfefferkörner jeweils auf das Fleisch, mit Kohl abschließen, mit Salz bestreuen, Topf zu zwei Dritteln mit Wasser füllen, in gut geschlossenem Topf 2 Stunden lang bei mäßiger Hitze schmoren. Aus Mehl und einer halben Tasse Wasser einen Brei anrühren, am Schluss zugeben. Gericht durchschütteln und mit Petersilie bestreuen. Dieses bis heute in Norwegen beliebte Gericht schmeckt nach mehrmaligem Aufwärmen am Besten. Får i kål gilt als ausgesprochenes "Wikingerrezept", auch wenn die Behauptung, dass es von dem berühmt-berüchtigten "nordischen Achill" Olav Tryggvasson (um 1000) stamme, wohl nur Legende ist. Metkuchen, 200 g Butter1 EL Honig1 Pck. Vanillezucker, 4 Ei(er) 250 g Mehl1 Pck. Backpulver250 ml Met, lieblich4 TL, gestr. Kakaopulver½ TL, gestr. Zimtpulver100 g Schokostreusel. Zubereitung: Butter, Honig und Vanillezucker schaumig mixen. Die Eier zugeben und zu einer etwas dickeren Masse verrühren. Mehl und Backpulver dazugeben und den Met langsam dazu gießen. Zum Schluss Kakao, Zimt und Schokostreusel dazugeben und alles zu einem Teig verarbeiten. Das Ganze in eine Backform füllen und bei 175°C 50 - 60 Min. backen.

 

Auszug aus:www. germane.ch/06rezepte/germanische_rezepte.htm