Ahorn

 

Macht wach. Ahorn hilft bei müden Füßen, geschwollenen Augen und auch Insektenstichen, denn seine Gerbstoffe und Flavonoide kühlen und wirken abschwellend. Schon ägyptische Priester schätzten diese Eigenschaften! Anwendung: Als Erste Hilfe frische Blätter in den Händen zerreiben und auf die betroffenen Stellen legen. Gegen müde Füße einfach die Blätter für einige Zeit in die Socken geben.

 

Apfelbaum

 

Die Rinde erleichtert die Raucherentwöhnung. Denn die Extrakte aus der Rinde sollen laut Volksheilkunde ein Abneigungs- und Ekelgefühl gegen Nikotin erzeugen und somit die Raucherentwöhnung erleichtern. Der Apfel hat zudem eine vorbeugende Wirkung, z. B. gegen Arterienverkalkung und Herzinfarkt. Auch bei hohen Cholesterinwerten und Verdauungsstörungen kann der Apfel aufgrund seines hohen Gehalts an Pektin helfen – sofern er regelmäßig gegessen wird. Und: Apfelblütentee hilft bei Heiserkeit, Fieber, Husten, Ekzemen und Nierenerkrankungen.

 

Birke

 

Macht die Haut gesund. Wer Birkenrinde abkocht und anschließend als Umschlag bzw. Wickel auf die Haut legt, kann chronische Hauterkrankungen und Hautpilz lindern. Ein Tee aus Birkenblättern regt die Blasenfunktion an, reinigt die Nieren und hilft dem Körper, Wassereinlagerungen loszuwerden. Durch seine harntreibende Wirkung wird er gern bei leichten Entzündungen der Blase eingesetzt. Der in weißer Birkenrinde enthaltene natürliche Wirkstoff Betulin (als medizinische Hautpflege in Apotheken erhältlich) unterstützt die Regeneration der Oberhaut und fördert die natürliche Bildung einer gesunden Hautbarriere. Er wirkt juckreizlindernd und entzündungshemmend, allerdings kann der eine oder andere Birkenpollenallergiker auf diesen Inhaltsstoff empfindlich reagieren.

 

Eiche

 

Lässt Entzündungen rasch abklingen. Die Eiche trägt ihre Heilkraft vor allem in der Rinde. Die in ihr enthaltenen Gerbstoffe helfen bei Entzündungen im Mund, geschwollenen Mandeln und Angina. Anwendung: Zwei Esslöffel Eichenrinde (in Apotheke erhältlich) 20 Minuten in 500 ml Wasser kochen, sorgfältig filtern. Mehrmals täglich damit gurgeln.

 

Holunder

 

Gut fürs Immunsystem. Die Blüten wirken schweißtreibend, fiebersenkend und schleimlösend, helfen bei Erkältungskrankheiten und Ohrenschmerzen.

Anwendung: Zwei Esslöffel Blüten mit kochendem Wasser in einer Tasse übergießen, nach fünf Minuten abseihen, mehrmals täglich eine Tasse trinken. Bei Ohrenschmerzen ein mit Blüten gefülltes Leinensäckchen überbrühen, ausdrücken, warm aufs Ohr legen.

 

Wacholder

 

Regt den Stoffwechsel an. Wacholder hilft bei Bronchitis und Erkältung dank der enthaltenen ätherischen Öle, Flavonoide, Harze und dem Bitterstoff Juniperin. Sie regen den Stoffwechsel an, hemmen das Keimwachstum und steigern die Abwehr. Anwendung: Vorbeugend einige Tropfen Wacholderbeeröl in die Duftlampe geben. Bei Erkältung Beeren in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und mehrmals täglich inhalieren.

 

Latschenkiefer

 

Wirksam bei Bronchitis. Wirkstoffe der Kiefer werden unter anderem bei der Herstellung von Salben, Ölen, Pflastern und Hustensäften verwendet. Kiefernöl löst Verschleimungen bei Bronchitis, ist allerdings recht scharf, sodass es sich nicht für Asthmatiker oder Kinder unter sechs Jahren eignet. Anwendung: 2g ätherisches Kiefernöl (Reformhaus) mit 300 ml heißem Wasser übergießen und einige Minuten lang inhalieren.

 

Linde

 

Schützt gegen freie Radikale. Lindenblüten-Tee erhöht die Körpertemperatur, regt das Schwitzen an und senkt somit Fieber. Anwendung: 1 TL getrocknete Blüten mit 150 ml Wasser überbrühen, abseihen. Mehrmals täglich 1 Tasse trinken. Lindenblüten helfen auch gegen Stress, etwa als Bad: 100 g Blüten in 1 l heißem Wasser 10 Minuten ziehen lassen und zum Badewasser geben.

 

Walnuss

 

Reinigt das Blut. Die Gerbstoffe der Blätter reinigen das Blut, indem sie Leber, Blase, Nieren, Darm und Haut anregen, Giftstoffe auszuscheiden. Zudem hilft Walnuss bei Hautkrankheiten wie Akne, Ekzemen, Ausschlägen und Herpes. Anwendung: 1 EL Walnussblätter (Apotheke) mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, fünf Minuten ziehen lassen und über längere Zeit (nicht mehr als sechs Wochen) hinweg bis zu drei Tassen täglich trinken.

 

Weißdorn

 

Gut für Herz und Arterien. Der Weißdorn ist ein Mittel, das gerade bei Herzerkrankungen, Herz-Kreislaufschwäche, Herzklopfen und -stichen sowie Arterienverkalkung angewendet wird. Es hat zudem die Eigenschaft, den Blutdruck zu regulieren, z. B. hohen Blutdruck zu senken oder aber niedrigen Blutdruck auszugleichen. Es gibt eine große Anzahl von verschreibungspflichtigen, aber auch pflanzlichen Präparaten, die auf Weißdorn basieren. Und: Weißdorn kann unbedenklich zur Vorbeugung über einen langen Zeitraum (Monate oder Jahre) eingenommen werden.