Eßbare Pflanzen findet man überall, auf Äckern, Wiesen und Weiden, in Wäldern, an Wegrändern, Ufern, ja sogar in Parks. Alljährlich bringt die Natur eine enorme Vielfalt an Wildpflanzen hervor. Wie oft gehen wir aber an wildwachsenden Pflanzen vorbei, ohne zu ahnen, welche Bereicherung sie für unsere Ernährung, für unsere Gesundheit sein können!


Manche lächeln vielleicht, wenn sie von Speisen und Getränken hören, die aus wildwachsenden Früchten und Gemüsen hergestellt werden. Einige vertreten sogar die Meinung, auf diese Früchte und Pflanzen sei nur in Notzeiten zurückgegriffen worden, doch war es nicht mehr?

 

Die meisten Wildfrüchte und Gemüse sind aromareicher, wasserärmer, eiweißreicher und daher nahrhafter als viele Kulturpflanzen. Eine ganze Reihe hat darüber hinaus noch besondere Heilkräfte. Durch ihren hohen Anteil an Vitaminen, Mineralien, organischen Säuren und appetitanregenden Geruchs- und Geschmacksstoffen sind sie eine wertvolle Bereicherung für jede Küche. Da die Wildpflanzen stets in Pflanzengemeinschaften wachsen, hat man schnell die nötige Menge für ein Gericht zusammen und kann durch die Mischung verschiedener Sorten immer wieder neue Varianten ausprobieren.


Aus unseren einheimischen Wildpflanzen und Früchten lassen sich hochwertige, schmackhafte Speisen und Getränke bereiten. Sie sollten deshalb einen festen Platz im Speiseplan bekommen. Die Heilkräfte vieler wildwachsender Pflanzen waren schon in uralten Zeiten bekannt. Auch zahlreiche Wildfrüchte, Wildpflanzen und Wildgemüse sind Heilpflanzen. Rezepte für Tees, Aufgüsse und Säfte wurden von Generation zu Generation weitergegeben.

 

Diese Textpassage spiegelt sich in den Büchern des Literaturverzeichnisses wider.