Jede Wildpflanze hat, genau wie jedes Gartengemüse, ihren eigenen, unverwechselbaren Geschmack. Um herauszufinden, welche man besonders mag und welche nicht, sollte man jede Pflanze erst einmal ausprobieren. Man kann einfach einige Blätter dünsten, sparsam salzen und kosten. Viele Wildgemüsesorten finden zugleich auch als Wildwürzkräuter Verwendung, z.B. Sauerampfer, Brennnessel oder Kresse. Wildgemüse und –Kräuter werden oft als Salat oder wie Spinat zubereitet. Wildsalate möglichst klein schneiden, damit das Aroma besser zur Geltung kommt. Kräuter werden meist frisch verwendet oder getrocknet, man kann sie als Tee oder Gewürz nutzen.

 

Name

Vorkommen

Physiologischer Wert

Löwenzahn

in Parks, Gärten, Grünanlagen und Rasenflächen

Blätter und Blüten mit viel Vitaminen und Mineralstoffen

Brennnessel

an Hecken, Zäunen und Mauern, in Grünanlagen, Vorwaldbereichen und Lichtungen

sehr hoher Mineralstoffgehalt, wie Eisen, Magnesium, Natrium und Kalium

Sauerampfer

Feuchte wiesen, sumpfige stellen, Vorwaldbereichen und Lichtungen

viele Vitamine und Mineralstoffe, Kalium, Magnesium und Eisen

Gemeiner Huflattich

an nackten Böschungen, in Gräben und alten Steinbrüchen

hoher Gehalt an Gerb-, Bitter-und Mineralstoffen, sowie vielen Vitaminen

Brunnenkresse

an Bächen, Quellgebieten und Wassergräben

Eisen, Jod, Vitamin E und C, Niacin (weit vor Zuchtkresse)

Gartenkresse

Zuchtpflanze in Gärten

Vitaminreich und Mineralstoffreich

Kapuzinerkresse

Gemüse- und Gewürzpflanze

Vitaminreich

 

Diese Textpassage spiegelt sich in den Büchern des Literaturverzeichnisses wider.