Aronstab (Arum maculatum): Soll früher gegen Faltenbildung geholfen haben und den Liebeszauber fördern- giftig!


Beifuß (Artemisia vulgaris): Sollte vor dem bösen Blick und Aberglauben schützen. Beifuß wurde schwangeren Frauen auf dem Leib gebunden, damit die Geburt schnell und problemlos verlaufe, und kleinen Kindern unter das Kopfpolster gelegt, damit schlechte Träume von ihnen fernbleiben.


Eberraute (Artemisia abrotanum): Krampf- und Magenmittel, Zaubermittel gegen den Teufel sowie Bestandteil der Flugsalben


Efeu (Hedera belix): Um den Hals gelegt, sollten Efeukränze in der Antike gegen die Folgen der Trunkenheit helfen


Eisenkraut (Verbena officinalis): Früher harntreibendes Mittel; bekanntes Liebes- und Zaubermittel, das in Liebestränken Hauptbestandteil war.


Herbstzeitlose (Colchicum autumnale): Schützt vor Hexen, früher auch gegen so manches Wehwehchen angewendet.- giftig!


Oregano (Oreganum vulgare): Zauberpflanze gegen Teufel und böse Blicke neidischer Frauen


Ringelblume (Calendula officinalis): Wetteranzeiger- Blüten schließen sich bei schlechtem Wetter. Kleinen Kindern legte man gleich nach der Geburt eine Blüte ins Händchen, damit ihr Leben sonnig sein möge.


Salbei (Salvia officinalis): Sollte vor Dämonen und Liebeszauber schützen, im Mittelalter Färbemittel für rothaarige Frauen, dem Erkennungsmerkmal einer Hexe


Silberdistel/ Wetterdistel (Carlina arcaulis): Wetteranzeiger; bei Trockenheit öffnen sich die Hüllblätter, bei Feuchtigkeit bleiben sie geschlossen


Winterbohnenkraut (Satureja montana): Auch Pfefferkraut genannt, ein Küchengewürzkraut, das Liebeszauber fördern soll, da anregend und aphrodisierend


Wurmfarn (Dryopteris filixmas): Macht angeblich unsichtbar

 

Auszug aus: "Altes Kräuterwissen wieder entdeckt", C. Költringer, BLV Verlag, 2010