Schutzpflanzen


Alten Aufzeichnungen nach gibt es eine Vielzahl von Kräutern, denen „Schutzgeister“ innewohnen.


Im Mittelalter war man davon überzeugt, dass Knoblauch böse Geister abhielt und vor Infektionen schützt. Johanneskraut Haus und Hof samt seiner Bewohner vor jeder Art von Unheil bewahrt und Beifuß Hass und Neid abwehren und die Scharfgarbe galt als Schutzmittel für Tiere. Oregano, vor der Haustüre gepflanzt, schützte vor dem neidigen Blick des Nachbarn und hielt alle finanziellen Sorgen fern.


Glück und Erfolg bringende Pflanzen


Thymian zieht das Glück ins Haus. Die Kraft der Sonnenblume sorgt für ein guten Gelingen in allen Lebenslagen und Rosmarin ist der Garant für steten Reichtum.

 

Liebeszauberpflanzen


Eine Kombination aus Lavendel, Ringelblumen und Salbei wirkt scheinbar bei Liebes- und Herzangelegenheiten. Ringelblumen begünstigen einen Neubeginn und Salbei lindert Liebeskummer. Lavendelblüten ebnen den Weg zum ersehnten Traumpartner und Basilikum war vor allem im südlichen Italien ein Muss in jedem Kräutergarten. Wer seiner Liebsten am letzten Abend vor Vollmond ein Sträußchen davon schenkt, konnte in früherer Zeit sicher sein, in Liebesdingen erhört zu werden.

 

Auszug aus: "Altes Kräuterwissen wieder entdeckt", C. Költringer, BLV Verlag, 2010