Accatia, Schlehen
Accatia, Schlehen

Schafgarben Räucherwerk

 

Für eine Schafgarben-Räucherung nehmt ihr das ganze Kraut. Diese Räucherung hilft uns ein seelisches und körperliches Gleichgewicht herzustellen. Wenn wir mal eine traurige Erfahrung oder auch eine sehr tiefschneidige Erkenntnis machen mussten, so ist eine Schafgarben-Räucherung, der Helfer unserer Seele. Wir erlangen durch den Pflanzengeist wieder Mut und Entschlossenheit oder psychisches Selbstbewusstsein, was durch diese Erfahrungen auf der Strecke geblieben ist. Dadurch sehen wir diese Erfahrungen entspannter und nehmen sie ins uns auf und verarbeiten sie positiv. Wir sehen es nun als positive Erfahrung und was wir vielleicht daraus lernen können. Und wenn wir mal wieder in solch eine Situation kommen, werden wir besser auf unsere Stimme hören.

 

Spitzwegerich Räucherwerk

 

Spitzwegerich wurde in früheren Zeiten als Abwehrmittel bei angezauberter Liebe verräuchert. Durch diese Räucherung wurde man entzaubert. In der heutigen Zeit nimmt man dieses Räucherwerk, wenn eine hoffnungslose Liebe nicht erwidert wird. Es wird dadurch die Seele des Liebenden gereinigt und er kommt zu klarem Gedanken und ist offen für eine neue Liebe. Eine Spitzwegerich-Räucherung heilt unseren seelischen Kummer und Schmerz und holt uns aus der tiefsten Trauer. auch bei Liebeskummer und bei einer Trennung ist eine Spitzwegerich-Räucherung angebracht. Bei einer Räucherung mit Spitzwegerich sollte das Fenster immer ein bisschen geöffnet sein, weil der Rauch sehr beißend und sehr stark verbrannt riecht. Der Rauch bleibt ziemlich lange in dem Raum. Deshalb galt eine Spitzwegerich-Räucherung auch in früheren Zeiten als ein starkes Abwehrmittel gegen allerlei angezauberter Hexerei.

 

Taubnessel Räucherwerk

 

Für eine Taubnessel-Räucherung nimmt man das getrocknete Kraut und die Blüten. Ihr könnt für ein Räucherwerk die rote, weiße oder gelbe Taubnessel verwenden. Diese Räucherung wurde schon im Mittelalter verräuchert. Wenn einmal negative Energien in einem Raum oder in einem Haus entstehen sollten, so sollte man mit der Taubnessel die Räume ausräuchern. Solche schlechten Energien können durch Trennung, Tod, Streitereien oder von den vormaligen Bewohnern entstanden sein. Eine Taubnessel-Räucherung entfernt diese negativen Energien und wir können in diesen Räumen wieder “durchatmen”. Es ist auch sehr zu empfehlen bei einem Neueinzug in eine Wohnung oder ein Haus mit der Taubnessel alles auszuräuchern. Es bringt dadurch positive Energien hinein und reinigt die Atmosphäre. Wer noch mehr Frische in seiner Bleibe haben möchte, kann die Taubnessel gut mit Pfefferminze und Melisse mischen.

 

Vogelknöterich Räucherwerk

 

Eine Vogelknöterich-Räucherung wird genommen, um in Krankenzimmern zu desinfizieren. Sie ist auch eine große Schutzräucherung, um weitere Krankheitsdämonen von dem kranken Menschen fernzuhalten. Er wirkt reinigend. Aber diese Räucherung hilft uns auch seelische “Schmerzen” wieder in ein Gleichgewicht zu bringen und dadurch unsere verlorengegangene Lebensfreude zu erhalten. Vogelknöterich mischt sich gut mit Johanniskraut und Schafgarbe zu einem schutzvollen Räucherwerk.

 

Wacholder Räucherwerk

 

Bevor ihr euch auf die Suche nach einem Wacholder macht, möchte ich dazu sagen, das der Wacholder unter Naturschutz steht. Bitte kauft in einem Fachhandel euer Räucherwerk oder vielleicht habt ihr ja einen Wacholder im eigenen Garten. Ein Wacholder-Räucherwerk ist eine sehr große Schutzräucherung. Man vermutet, dass die Steinzeitmenschen schon mit Wacholder geräuchert haben. Im Mittelalter nahm man den Wacholder als Räucherung bei Pestepidemien. Wacholderbeeren werden auf die Glut gelegt, um Böses abzuwehren. Der Rauch hilft herumirrenden Seelen ihren Weg zurückzufinden. Er hält den Neid der Menschen fern und vertreibt Hexen und Dämonen und die daraus angezauberten Krankheiten. Der Rauch gibt uns Mut um neue Dinge anzugehen. Er gibt Stärke und Zuversicht, hilft Emotionen loszulassen, die abhängig machen. Wacholderholz reinigt die Gefühlswelt, wenn man von anderen Menschen schlechte Schwingungen abbekommen hat. Er stärkt unsere Aufmerksamkeit. Er macht unseren Geist wach und soll sogar die Gabe der Prophezeiung verleihen. Wacholder-Räucherungen eignen sich besonders gut um Menschen und Räume mit neuer Lebensenergie aufzuladen. Für eine Räucherung nehmt ihr 1 Esslöffel zerdrückte Wacholderbeeren und legt sie auf die glühende Räucherkohle. Das Rauchgefäss tragt ihr nun von Zimmer zu Zimmer, aber die Ecken dabei nicht vergessen und räuchert die Zimmer aus. Es reinigt die Luft und ist gut bei Erkältungskrankheiten. Den Rauch lasst ihr ein wenig im Raum sich ausbreiten und dann könnt ihr lüften. Diese Räucherung kann bis zu 3x wöchentlich vollzogen werden. Verwendet werden die Beeren, die Nadeln und Zweigspitzen sowie das Harz. Es verbreitet sich ein wohlduftender Rauch, bei dieser Räucherung. Wacholder lässt sich gut mit der Kiefer zu einem Räucherwerk mischen

 

Waldmeister Räucherwerk

 

Räuchern mit Waldmeister ist leider in Vergessenheit geraten. Im Mittelalter hat man die Räucherungen dafür genommen, um Frauen bei der Geburt zu unterstützen und das Neugeborene vor den bösen Blick zu schützen. Eine Waldmeister-Räucherung ist stark “hexenabwehrend”. Wer hektisch durch den Alltag geht, der kann sich abends bei einer Waldmeister-Räucherung eine tiefe Entspannung erhoffen. Vorausgesetzt man kann sich fallen lassen und alles hinter sich lassen. Für ein Waldmeister-Räucherwerk wird die komplette Pflanze, samt Blüten getrocknet. Waldmeister lässt sich gut mit Pfefferminze und Johanniskraut mischen.

 

Wasserhanf – Räucherwerk

 

Wasserhanf, auch Wasserdost genannt wird meistens in der Natur verräuchert. Der Rauch vermittelt uns ein Gefühl der Verschmelzung mit der Natur. Er öffnet unser Herz, um damit zu fühlen und zu denken. Bei einer Räucherung in der Natur hält sie die bösen Naturgeister von unserem Bewusstsein fern und dadurch erlangen wir eine sehr hohe Bewusstseinstufe. Wir erlangen eine Stufe des Vergessens, des in sich gehen und der Problembewältigung. Es ist ein Geschenk der Natur, das wir für kurze Zeit eine Klarstellung und Klärung unserer negativen Gedanken und Gefühlen abschalten können. Wasserhanf verräuchert sich auch gut mit Alant, Rainfarn und Wermut.

 

Wiesenschaumkraut – Cardamine pratensis

 

Andere Namen : Weinblume, Wiesenkresse, Gauchblume, Maiblume, Kukucksblume, Wasserkraut, Muttertagsblume

 

Das Wiesenschaumkraut gibt es leider nicht mehr so häufig. Ich kann von Glück sagen, dass es bei uns auf den Feuchtwiesen im Garten noch reichlich wächst. Das Wiesenschaumkraut schleudert seine Samen gut 2 Meter explosionsartig aus. Das Wort Schaum stammt daher, weil sich die Larve der Schaumzikade mit Schaum umgibt, um vor Fressfeinden geschützt zu sein. Dafür bohrt sie die Stängel des Wiesenschaumkrauts an und baut sich dann in dem Schaum ihr Nest.

 

Volksheilkunde :

 

Blutreinigung, Verdauungsbeschwerden, Stoffwechselbeschwerden, Skorbut, Rheuma, Hautprobleme, Asthma, Hysterie, Diabetes

 

Eigenschaften :

 

verdauungsfördernd, gallenflussfördernd, blutreinigend, stoffwechselanregend, harntreibend, wurmtreibend, krampflösend, hustenlösend, stärkend

 

Inhaltsstoffe :

 

Bitterstoffe, Vitamin C, Senfölglykoside, ätherische Öle, Glykoside, Mineralstoffe, Spurenelemente

 

Verwendung :

 

Kraut, Blüten, Samen

 

Darreichungsform :

 

Presssaft, Blütenessenz, Tee, Umschläge

 

Vorkommen :

 

Feuchtwiesen, Gärten, Parkanlagen, Waldränder, Wiesen

 

Blütezeit :

 

April-Juli

 

Sammelzeit :

 

April-Juli

 

Verwechslung mit anderen Pflanzen :

 

vielleicht mit der Schafgarbe

 

Naturschutz:

 

teilweise geschützt. Man sollte davon absehen, das Wiesenschaumkraut zu sammeln, weil es immer weiter zurückgeht in seinem Bestand!

 

Weinraute Räucherwerk

 

Eine Weinrauten-Räucherung löst Verwünschungen und Verhexungen auf. Im Mittelalter spielte dieses Kraut im Exorzismus eine große Rolle und wurde dafür extra in Klostergärten angebaut. Dieses Räucherwerk ist sehr stark und magisch und hilft uns rechtzeitig sogenannte falsche Freunde schnell aufzudecken. Die damaligen Menschen verräucherten die Weinraute in ihren Häusern, wenn sie meinten, dass es dort spukte oder der Teufel sein Unwesen trieb. Aber auch wenn einem der Verstand “vernebelt” wurde, befreit die Weinraute unsere Seele und wir erhalten dadurch einen klaren Verstand. Weinraute mischt sich gut mit Salbei und Rainfarn zu einem Räucherwerk.

 

Weidenrinden Räucherwerk

 

Eine Weiden-Räucherung hilft uns bei wichtigen Entscheidungen. Der Pflanzengeist vermittelt uns ein geradliniges Geschick, um uns für das Richtige zu entscheiden. Aber auch wenn unsere Seele an einem sehr dunklen Punkt angekommen ist, muntert uns eine Weiden-Räucherung wieder auf. Sie nimmt uns das Dunkle der Seele und lässt ein Lichtlein am Ende des Tunnels für uns leuchten. Wir müssen dann immer nur den Weg in Richtung des Lichts nehmen, um an unseren richtigen Entscheidungen zu gelangen. Der Pflanzengeist gibt uns Schutz auf diesem Pfad und wir lassen uns von niemanden etwas einreden. Manche Menschen gönnen uns den Weg zum Glücklich sein nicht und auch diese Menschen können wir aus dem Weg räumen, durch die positiven Energien, die wir durch diese Räucherung spüren. Gleichzeitig fördert sie die Erdverbundenheit und auch unsere Ängste werden schwinden. Wir müssen uns nicht mehr zwischen Ja und Nein entscheiden, sondern werden von vornherein wissen was wir wollen. Sie stärkt unser Selbstbewusstsein. Weidenrinde mischt sich gut mit Eiche und Fichtenharz zu einem Räucherwerk.

 

Weinraute – Ruta graveolens

 

Andere Namen : Raute, Gartenraute, Augenraute, Totenkraut, Weinkraut

 

Im Mittelalter nahm man die Weinraute wegen ihrer großen Heilkräfte gern als Zaubertrank oder als Gegenmittel gegen tierische und pflanzliche Gifte. Sie wurde in der damaligen Zeit für Abtreibungen oder auch bei der Empfängnisverhütung genommen. Die Weinraute war auch immer Bestandteil bei Mitteln die gegen Ansteckung helfen sollten, z.B. bei der Pest. Sie wurde in Gerichtssälen aufgestellt, um eine Ansteckung des Fleckentyphus zu verhindern.

 

Volksheilkunde :

 

Kopfschmerzen, Bindehautentzündung, Rheuma, Asthma, Blasenschwäche, Vergiftungen, Sehschwäche, Krämpfen, Unruhe, Wassersucht, Ödemen, Ohrenschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Epilepsie, Hautkrankheiten

 

Eigenschaften :

 

Die Weinraute wirkt krampflösend, durchblutungsfördernd, abtreibend, empfängnisverhütend, beruhigend, schlaffördernd, wassertreibend, appetitanregend, gebärmutteranregend, verdauungsfördernd

 

Inhaltsstoffe :

 

Gerbstoffe, ätherische Öle

 

Verwendung :

 

Blätter

 

Darreichungsform :

 

Aufgüsse

 

Vorkommen :

 

kultiviert in Gärten, verwildert

 

Blütezeit :

 

Juni -August

 

Sammelzeit :

 

Mai -Juni (Kraut)

 

Verwechslung mit anderen Pflanzen :

 

k.A.

 

Naturschutz :

 

keine Angaben

 

Anbau :

 

Die Weinraute ist winterhart. Sie liebt die volle Sonne. Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat im Frühjahr. Man kann aber auch Stecklinge im Sommer nehmen.

 

Ernte & Trocknung :

 

Es wird nur das junge Kraut gesammelt. Das Kraut wir im Schatten getrocknet. Eine weitere Ernte ist im Herbst möglich, weil die Raute zweimal im Jahr austreibt.

 

Geschmack & Geruch :

 

kräftig & intensiv

 

Verwendung in der Küche/Haushalt/Kosmetik/Tierhaltung:

 

Ein kleines Sträußchen Weinraute in der Speisekammer aufgehängt, vertreibt Ameisen und anderes Krabbeltier. Als Gewürz ist die Weinraute vielseitig zu verwenden. Sie eignet sich gut in grünem Salat, Fisch, Wirsing, Tomaten, Pilze, sowie zur Verfeinerung von Soßen. Allerdings nur in geringen Mengen. Die Weinraute war auch Bestandteil des berühmten Mets.

 

Tee – Zubereitung:

 

Für eine Tee-Zubereitung nimmt man 1 Teelöffel getrocknete Weinraute und übergießt es mit 1 Tasse kochendem Wasser. 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Es werden nicht mehr als 3 Tassen davon am Tag getrunken, weil es zu Vergiftungen kommen kann.

 

Räucheranwendung & Mystik

 

Die Weinrauten-Räucherung wurde sehr viel im Mittelalter verwendet. Sie galt als Schutz-Räucherung gegen Verhexungen und Verwünschungen, aber auch beim Exorzismus wurde sie genommen. Als Heilungsräucherung war sie sehr beliebt.

 

Nebenwirkungen:

 

Die Weinraute darf nicht von Schwangeren eingenommen werden, weil sie sehr stark abtreibend und empfängnisverhütend wirkt. Übermäßige Dosierungen sind giftig!!! Es sind Todesfälle bekannt.

 

Weißdorn Räucherung

 

Eine Weißdorn-Räucherung gibt uns das WIR-Gefühl wieder. Bei manchen Menschen ist es wahrlich verloren gegangen. Sie denken, wenn sie für andere Menschen was tun, bleiben sie dabei auf der Strecke und werden dadurch zu Egoisten. Der Pflanzengeist des Weißdorns zeigt diesen Menschen, das das Wir-Gefühl was Wunderbares ist. Denn geben ist schöner als nehmen. Der Weißdorn hält aber auch negative Energien von uns fern. Für ein Räucherwerk könnt ihr die getrockneten Blüten, Blätter, Früchte oder Hölzer nehmen. Weißdorn mischt sich gut mit dem Holunder zu einem Räucherwerk.

 

Weihrauch – Räucherharz

 

Eine Weihrauch-Räucherung finde ich persönlich immer mystisch und irgendwie belebend. Bei uns brennt sehr viel Weihrauch und ich habe auch diese Pflanzen “die mal ein Weihrauchbaum werden wollten, wo sie es aber nicht zu dieser Größe geschafft haben” :D. Ich meine damit eine Plectranthus coleoides. Öfters schüttel ich sie am Tag an ihr und dann duftet es bis in die oberen Stockwerke nach Weihrauch. Weihrauch-Räucherwerk waren immer in Schutzräucherungen Bestandteil. Sie öffnet uns mental und macht uns offen für neue Eingebungen, die uns manchmal verschlossen bleiben. Dieses Räucherwerk ist sehr spirituell und wenn man mehr über seine innere Gefühlswelt wissen möchte, so ist der Weihrauch die erste Wahl. Weihrauch ist uns dienlich als eine Art Brücke, um aus unserer materiellen Welt in die spirituelle Welt zu gelangen. Sie hilft aber auch bei Nervosität und bringt Ruhe in unsere Seele. Dort wo oft in Räumen gestritten wird, sollte man nach der Auseinandersetzung Weihrauch verräuchern. Es klärt die negativen Energien in positive Energien um. Wir können uns besser entfalten und sind voll von neuem Tatendrang. Weihrauch mischt sich gut mit Salbei, Kiefer und Lavendel zu einem Räucherwerk.

 

Wermut – Artemisia absinthium

 

Andere Namen : Wurmkraut, Wiegenkraut

 

Wermut ist schon seit biblischen Zeiten ein Hausmittel. Absinthium bedeutet “unerfreulich” und bezieht sich auf den stark bitteren Geschmack. Wermut gehört zu einer der ältesten Heilpflanzen der Welt. Im Mittelalter fand er sehr häufig Verwendung. Als Zauberpflanze wurde oft mit ihm geräuchert um einen klaren Blick zubekommen. Kindern legte man kleine Wermutsträusse mit ins Bett, um böse Geister fernzuhalten und einen gesunden Schlaf zu fördern. In Deutschland ist das aus ihm gewonnene Getränk seit 1923 verboten, nachdem es vielen Menschen Verwirrtheit und den Tod gebracht hat. Ich glaube es wurde nun aber wieder zugelassen, weil man entdeckte, das nicht selber der Absinth krank machte, sondern die Art und Weise der Herstellung. Er wurde sogar als Abtreibungsmittel mit tödlichen Folgen missbraucht. Der Name Wermut deutet darauf hin, dass das Kraut die geistigen Fähigkeiten verbessern sollte.

 

Volksheilkunde :

 

Bauchschmerzen, Gallensteine, Blähungen, Schnupfen, Leber- und Gallenbeschwerden, Appetitlosigkeit, Darmparasiten, Nervosität, Quetschungen, Bissen, Mundgeruch, Gelbsucht, Nierenschwäche, Ohrenschmerzen, Wunden, Verstauchungen, Krämpfe, Erbrechen

 

Eigenschaften :

 

harntreibend, entzündungshemmend, blutbildend, blutreinigend, verdauungsfördernd

 

Inhaltsstoffe :

 

Vitamine, Bitterstoffe, ätherische Öle

 

Verwendung :

 

Blätter, Blüten

 

Darreichungsform :

 

Tee, Wein, Likör, Tinktur

 

Vorkommen :

 

kultiviert in Gärten. Selten wildwachsend an Mauern und Schuttplätzen.

 

Blütezeit :

 

Juni-August

 

Sammelzeit :

 

Juli-August

 

Verwechslung mit anderen Pflanzen :

 

Beifuß

 

Naturschutz :

 

nicht geschützt

 

Anbau :

 

Wermut ist eine frostharte Zierpflanze. Er verträgt gut eine Dürreperiode und Halbschatten.

 

Ernte & Trocknung :

 

Im Hochsommer ist die beste Sammelzeit, wenn er in voller Blüte erstrahlt. Für die Ernte schneidet man die ganze Pflanze und hängt sie zum Trocknen kopfüber.

 

Geschmack & Geruch :

 

bitter & aromatisch

 

Verwendung in der Küche/Haushalt/Kosmetik/Tierhaltung:

 

Mit dem Wermutkraut werden Weine und Liköre hergestellt. Das bekannteste Getränk ist der Absinth. Er hilft auch gut bei Motten und Wanzen.

 

Tee – Zubereitung:

 

 

 

2TL getrocknetes Wermutkraut

1 Tassen Wasser

 

Das kochende Wasser über das Kraut gießen und ca. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen und abfiltern. Vielleicht ein wenig mit Honig süßen.

 

Räucheranwendung & Mystik

 

Eine Wermut Räucherung bringt unsere Lebensenergie wieder zum Laufen.

 

Ein Wermut-Strauß in der Hosentasche getragen, wehrt jeglichen Schadzauber wie gegen Verhexung, der böse Blick und dem Beschreien. Wermut unters Kopfkissen gelegt hilft bei Schlaflosigkeit.

 

Nebenwirkungen:

 

Das Nervengift Thujon kann epileptische Krampfanfälle und bleibende psychische Störungen hervorrufen.

 

Wermut Räucherwerk

 

Eine Wermut-Räucherung wurde in früheren Zeiten als Schutzräucherung genommen, z. B. um den bösen Blick abzuwenden. Dieses Räucherwerk bringt unsere Lebensenergie wieder zum Laufen. Sie trägt unsere Seele aus der Dunkelheit und so kommen wir aus dem Labyrinth der Hoffnungslosigkeit und sehen wieder ein Licht am Ende des dunklen Tunnels. Wir gelangen aus der Melancholie heraus und arbeiten mit klaren Gedankengängen. Eine Wermut-Räucherung gibt uns Kraft und wir lassen uns nicht durch negative Gedanken beirren, sondern finden den richtigen Lebensweg. Wermut mischt gut mit Erdrauch und Schafgarbe zu einem Räucherwerk.

 

Weinblätter Räucherwerk

 

Eine Räucherung mit Weinblättern ist nur für den Abend geeignet. Denn dann entfaltet sie ihre ganze Wirkung. Wenn wir von Albträumen und Traumgeistern geplagt werden, hilft uns eine Weinblatt-Räucherung, um mit diesen Albträumen fertig zu werden. Sie beschert uns einen ruhigen und angenehmen Schlaf, ohne dass der Nachtmahr in unsere Köpfe gelangt. Auch wenn wir am Abend den Duft der Weinblätter in unsere Sinne lassen, werden wir sehr rasch merken, dass sich unsere Gedanken zum Positiven wandeln. Die Räucherung verleiht uns Mut und Stärke. Der Rauch der Weinblätter hat einen angenehmen würzigen und trockenen Geruch.

 

Wein – Vitis vinifera

 

Andere Namen : Weinranke, Weinstock, Weinrebe, Rebstock

 

Der Wein galt schon immer als “heiliges Getränk”. Er wurde als das Blut des jeweiligen Gottes angesehen. Man setzte dem Wein dem Fliegenpilz hinzu, um damit eine berauschende Substanz zu erhalten, aber auch Efeu, Bilsenkraut und die Alraune. Unverheirateten Frauen goss man das berauschende Getränk in den Schoss, um damit die Fruchtbarkeit zu erhöhen.

 

Volksheilkunde :

 

Krampfadern, Menstruationsprobleme, Blutungen, Wechseljahrebeschwerden, Bluthochdruck, Harnwegbeschwerden, Übergewicht, Hautausschlag, Mundentzündungen, Augenentzündungen, Halsentzündungen, Leberunterfunktion, Rheuma, Gicht, Gallenleiden, Darmentgiftung, Erbrechen, Venenleiden

 

Eigenschaften :

 

Der Wein wirkt zusammenziehend, heilend, harntreibend, entzündungshemmend, kreislaufanregend, verdauungsfördernd, entgiftend

 

Inhaltsstoffe :

 

Folsäure, Mineralstoffe, Spurenelemente, Flavonoide, Gerbstoffe, Zucker

 

Verwendung :

 

Blätter, Früchte

 

Darreichungsform :

 

Absude, Tinkturen, Kompressen, Saft, Wein, Tee

 

Vorkommen :

 

kultiviert in Gärten

 

Blütezeit :

 

Juni – Juli

 

Sammelzeit :

 

August – Oktober ( Früchte)

 

Juni – August ( Blätter)

 

Verwechslung mit anderen Pflanzen :

 

Mit dem Hopfen

 

Anbau :

 

Der Wein ist eine winterharte Kletterpflanze. Er benötigt die Sonne für eine reiche Ernte. Die Vermehrung kann gut im Spätherbst durch Steckhölzer gemacht werden.

 

Ernte & Trocknung :

 

Junge Blätter erntet man im Frühsommer und verwendet sie frisch oder getrocknet für Absude und Tinkturen.

 

Geschmack & Geruch :

 

süßlich & aromatisch

 

Verwendung in der Küche/Haushalt/Kosmetik/Tierhaltung:

 

Weinblätter werden in der Küche vielseitig verwendet. Jeder kennt bestimmt gefüllte Weinblätter. Weinblätter lassen sich gut in einer Salzlake konservieren. Weintrauben lassen sich zu gutem Wein oder zu Rosinen verarbeiten.

 

Tee – Zubereitung:

 

Für eine Tee-Zubereitung nimmt man 1-2 Teelöffel Weinblätter. Sie werden mit 500 ml kochendem Wasser übergossen. 10 Minuten ziehen gelassen. Dann wird der Weinblättertee abgeseiht und genossen.

 

Räucheranwendung & Mystik

 

Eine Weinblätter-Räucherung soll angenehme Träume erzeugen. Der Rauch löst Verspannungen und negative Energien.

 

Nebenwirkungen:

 

k.A.

 

Auszug aus: www.celticgarden.de/2014/02/schafgarben, spitzwegerich, taubnessel, vogelknoeterich, wacholder, waldmeister, wasserhanf, wiesenschaumkraut-cardamine-pratensis, weinraute, weidenrinden, weinraute-ruta-graveolens, weissdorn, weihrauch, wermut-artemisia-absinthium, wermut, weinblaetter, wein-vitis-vinifera-raeucherwerk