Entstehung des Germanentums
Entstehung des Germanentums

Germanische Stammeskunde

 

Da die Germanen selbst erst in relativ später Zeit die lateinische Schrift angenommen und die Runen nicht zur Aufzeichnung über ihre Geschichte genutzt haben, sind wir auf die Angaben fremder Schriftsteller, vor allem römischer und griechischer, angewiesen, denen erst seit dem 8. Jahrhundert einheimische zur Seite treten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Entstehung des Germanentums

 

Dieser Abschnitt beabsichtigt, eine Einführung in die germanische Stammeskunde zu geben. Eine kurze Übersicht der wichtigsten Tatsachen und  Fragen, die sich nach der Heimat der einzelnen Stämme, ihre Wanderungen, dem Entstehen von Stammesbünden und Reichen ergeben.

 

 

Mutmaßliche Urheimat der westindogermanischen Stämme
Mutmaßliche Urheimat der westindogermanischen Stämme

Als Nachbarn der Urgermanen kommen vor dem Beginn ihrer Ausbreitung nach dem Süden in Nord –und Mitteldeutschland Italiker und Kelten, Veneter und Illyrer in Betracht; diese nur, falls sie eine gemeinsame Grenze mit den Germanen haben.

 

 

 

 

 

 

 

Über die älteste Ausbreitung der Germanen in Norddeutschland stehen keine Quellen zur Verfügung. Sie kann nur aus den noch recht unklar bleibenden Bewegungen der indogermanischen Nachbarn, aus inneren Zusammenhängen der germanischen Sprachen, aus dem Alter der Lehnbeziehungen und den Aussagen der Vorgeschichte erschlossen werden.

 

 

Gliederung der Germanen
Gliederung der Germanen

Die Ausbreitung der Germanen nach Osten und Süden muß sich auf die Gliederung der Germanen, das Entstehen von größeren Verbänden ausgewirkt haben.

 

 

 

Daß die Wandalen, die jahrhundertelang Schlesien beherrscht haben, schon um Christi Geburt in diesem Lande waren, wird durch Strabo bezeugt, der sie als Angehörige des von Marbod begründeten Bundes kennt.


 

Die Wandalen
Die Wandalen
Der Kimbern -und Teutonenzug
Der Kimbern -und Teutonenzug

 

 

Auszug aus: Germanische Stammeskunde, Ernst Schwarz, S.5 ff