Übersinnliche Wesen der Nordischen Mythologie

 

Der nordische Schutzgeist "Fylgia"

 

Egal ob in der alten oder der neuen nordischen Mythologie gibt es die Fylgia. Durch den Seelenglauben wird sie am deutlichsten zum Ausdruck gebracht. Fylgia bedeutet so viel wie Folgerin; die als geisterhaftes Wesen ein jedem Menschen beiwohnt. Sie zeigt sich den Besitzer und den Menschen vor wichtigen Ereignissen. Sie erscheint dann in voller Gestalt ihres Inhabers als Doppelgänger als Tiergestalt. Sie gleicht der Seele und ähnelt einerseits den Hugir. Die eigene Seele wird zum Schutzgeist in Frauengestalt zu einer Schicksalsgöttin. Manche haben mehrere und stärkere Fylgia's und somit auch mehr Glück. Sie verkörpert die eigene Seele und die Seelen der abgeschiedenen Ahnen aber als selbstständiges Wesen gedacht. Kurz vor dem Tod zeigt sich die Fylgia in voller Gestalt als Walküre und nimmt den Sterbenden mit nach Valhalla.

 

Disen - Weibliche Gestalten Disir (Disen nord., Pl. dis „Frau”) nordgermanische Allgemeinbezeichnung für Fruchtbarkeits- und Schicksalsgöttinnen, geisterhafte Frauen und Geburtshelferinnen; Schutzgeister der Männer in Frauengestalt. Ihren Schutzbefohlenen erscheinen die Disir in warnenden Träumen. Zu den Disir gehören die Walküren und die Nornen. Als dis der Vanen wird Freyja bezeichnet.

 

Als es für Geirröd ans Sterben geht, stellt Odin fest, dass die Disen ihm abhold wurden (Edda, Grimnierlied 53).

 

Nach J. Grimm sind die Disir den Idisi (altsächsisch Frau) gleich (Jakob Grimm, Deutsche Mythologie, Bd.I, S. 333). Nach dem ersten Merseburger Zauberspruch sind sie im Kampf zugegen ist. Idisi bereitet einerseits die Fesseln für Gefangene, andererseits löst sie Gefangenen die Fesseln.

 

Die Disen gelten als älteste weibliche Gottheiten. Sie trugen das magische Wissen, in das die asischen Götter erst eingeweiht werden mussten. So musste Odin ein Ritual der Selbstopferung vollziehen, ehe im das Geheimnis der Runen zuteilwurde.

 

Die Nornen (altnord. Nornir) sind Schicksal bestimmende Frauen, von denen einige von Göttern, andere von Zwergen oder Elfen abstammen sollen. Innerhalb der indogermanischen Religionen und Mythologien besteht eine Verwandtschaft mit den römischen Parzen und den griechischen Moiren.

 

Die Fylgja (Plural: Fylgjen oder Fylgien) ist ein weiblicher Folgegeist (altnord. fylgja = folgen) in der nordischen Mythologie, also eine Art Schutzgeist, der einen Menschen begleitet. Diese Wesen sind den Elfen und Nornen vergleichbar. Die Fylgjur sind normalerweise in ihrer menschlichen Gestalt nicht sichtbar, doch sind sie schon bei der Geburt ihres Schützlings in beliebiger (Tier-)Gestalt anwesend. Wenn sie erscheinen, dann als Traumgesicht in Frauengestalt oder der Gestalt desjenigen Tieres, das der Seele des jeweiligen Menschen gleicht. So könnte ein kriegerischer Mensch einen Wolf oder Bär, Pferd oder Vogel zur Fylgja haben. Ihrem Schützling zeigt sie sich erst im Augenblick des Todes. An dieser Stelle ist sie wesensgleich mit der Walküre, deren schrecklicher Anblick den erwählten Krieger bannt und ihm somit den Tod bringt. In ihrer Frauengestalt tritt sie dann an sein Grab, belebt ihn durch ihre Liebe und den Lebenstrunk, um ihn dann hoch zu Roß nach Walhall zu führen. Da die Fylgja ein begleitendes Wesen ist, kann man sie mit den Schutzengeln christlicher Vorstellung vergleichen, nicht aber mit der Seele.

 

Eine Dise altnordisch dís / dísir, altschwedisch dis ist eine Art weibliche (Fruchtbarkeits-?) Gottheit. Viele norwegische und schwedische Ortsnamen gehen auf den Disenglauben zurück, so etwa Disin (abgeleitet von Disenwiese), Diseberg, Disevid, Disasen. Nach den alten Sagen soll in Norwegen ein Disenfest mit dem Disenopfer zu Winterbeginn gefeiert worden sein, in Schweden aber erst im Februar. Die Disen wurden noch nach dem Ende der heidnischen Zeit in Skandinavien verehrt

 

Die Banshee (/ b æ n ʃ i ː / BAN-Shee) von der irischen Bean Sidhe [b ʲ Aen ʃi ː] ("Frau der Seite "oder" Frau der Feen Hügel " ist ein weiblicher Geist in der irischen Mythologie, meist eine gesehen als Omen des Todes und ein Bote aus der Anderswelt.

 

Die AOS sí (Volk der Hügel, Menschen des Friedens) werden verschiedentlich angenommen, der sein die Überreste der vorchristlichen Gälisch Gottheiten, Geister der Natur oder die Ahnen. Sichtungen von Banshees haben 1948. Berichtet erst die Geschichte der Bean-Sidhe begann als ein Märchen Frau Wehklagen über den Tod von wichtigen Persönlichkeiten. In späteren Geschichten, das Aussehen der banshee könnte Tod voraussagen. Banshees waren, sagte sie nach bestimmten irischen Familien erscheinen, obwohl die Familien es auf dieser Liste variiert je nachdem brachte, wer die Geschichte erzählt wurde. Die Geschichten der Banshees waren auch Schottland allem in den West Highlands von.

 

Die Banshee kann in einer Vielzahl von Erscheinungsformen auftreten. Am häufigsten tritt sie als hässlich, schrecklich Hexe, aber sie kann auch als eine atemberaubend schöne Frau jeden Alters, die ihr passt erscheinen. In einigen Geschichten, Figur, erscheint zunächst auf die "eine" Banshee ist später offenbarte, werden die irischen Kampf Göttin der Morrigan. Die Hexe kann auch oder erscheinen als Waschfrau, Bohnen-nighe (Waschen Frau), und gesehen das Waschen der Kleidung Blut befleckt oder Rüstung derer, die sterben sind dabei.

 

Obwohl nicht immer gesehen wird, ihre Trauer rufen hörte, meist nachts, wenn jemand im Sterben und in der Regel rund um Wald ist. Im Jahr 1437 König James I von Schottland war Atholl näherte von einem irischen Seher oder banshee, wer prophezeit seiner Ermordung auf Veranlassung des Grafen. Es gibt Aufzeichnungen von mehreren Propheten glaubte zu verkörpern Banshees Besucher den großen Häusern der Republik Irland und den Gerichten der lokalen irischen Könige. In einigen Teilen von Leinster, sie ist Glas genannt, die Bohne chaointe (Totenklage Frau), deren heulen können so durchdringend, dass es zerbricht. In Kerry im Südwesten Irlands, sie scharf ist "erlebt als" niedrig, angenehm singen, in Tyrone im Norden, wie "The Sound of beiden Platten aneinander geschlagen werden", und auf Rathlin Island als "einen dünnen, kreischenden Ton irgendwo zwischen der Frau eines jammern und stöhnen die AN der Eule "

 

Die Banshee kann auch ein erscheinen in einer Vielzahl von anderen Formen, wie die von Nebelkrähe, Hermelin, Hase und Wiesel mit - Irland Tiere findet in Hexerei.

 

Geschichte und Mythologie

 

Im irischen Legende, klagt eine Banshee in der Nähe, wenn jemand zu sterben. Es gibt insbesondere Familien, die vermutlich Banshees mit ihnen verbunden sind, und deren Schreie Herold den Tod eines Mitglieds dieser Familie. Die häufigsten Familiennamen beigefügt, die Banshee war Mac. Sie waren die mit auch assoziiert Airlie Clan. die Konten von Banshees gehen zurück bis 1380 mit der Veröffentlichung der Cathreim Thoirdhealbhaigh (Triumps von Torlough) von Seean mac Craith. Erwähnungen von Banshees finden Sie auch in seinem Norman Literatur der damaligen Zeit.

 

Wenn eine Person starb eine Frau singen in klagen (Traditionell irische: caoineadh, [kɰi ː n ʲ ə] oder [ki ː n ʲ u ː], "caoin" Sinn "zu weinen, zu jammern" bei der Beerdigung. Diese Frauen sind manchmal "genannt keeners "und die besten keeners würde die Nachfrage in viel. Die Legende besagt, dass für fünf großen gälischen Familien - die O'Gradys , der O'Neills , die O'Briens , die O'Connor , und die Kavanaghs - die Klage einer Frau Fee wäre gesungen durch, mit Weitsicht, sie würde singen die Klage, wenn ein Familienmitglied gestorben, auch wenn die Person hatte weit weg und die Nachricht von ihrem Tod war noch nicht gekommen, so dass die Klagen der Banshee war die erste Warnung der Haushalt des Todes gestorben war.

 

Die O'Briens Banshee wurde gedacht, um von den Namen Eevul und wurde Herrscher über 25 weitere Banshees, die ihre Anwesenheit würde immer an. Es wird angenommen, dass von diesem Mythos kommt die Idee, dass die Klagen zahlreicher Banshees bedeutet die Tod eines großen Menschen.

 

In späteren Versionen, die Banshee könnte Tod erscheinen vor dem zu warnen und die Familie durch Jammern. Wenn mehrere Banshees einmal erschienen, wies sie darauf hin den Tod eines Menschen groß oder heilig. Die Geschichten erzählten manchmal, dass die Frau, obwohl eine Fee, ein Gespenst, oft von einer bestimmten Frau ermordet rief, war oder eine Frau, die Geburt starb.

 

Banshees sind häufig beschrieben als grau gekleidet in weiß oder, oft mit langen, blassen Haaren, die sie Pinsel mit einem silbernen Kamm, Detail Gelehrter Patricia Lysaght Attribute ein, um Verwechslungen mit lokalen Meerjungfrau Mythen. Dieser Kamm Detail ist auch die Jahrhunderte alte traditionelle irische romantische Geschichte, dass, wenn du jemals einen Kamm auf dem Boden liegend in Irland, müssen Sie nie abholen, oder die Banshees (oder Meerjungfrauen - Geschichten variieren), die Sie, nachdem platziert es gibt zu locken ahnungslose Menschen wird Geist wie leichtgläubig Menschen entfernt. Andere Geschichten schildern Banshees als Mantel gekleidet in grün, rot, oder schwarz mit einer grauen.

 

Lichtalben und Schwarzalben in der nordischen Mythologie

 

Die Alben werden in der Snorra-Edda (welche um das Jahr 1200 verfasst worden ist und als jüngere Edda gilt) häufig im Zusammenhang mit dem nordischen Göttergeschlecht der Asen erwähnt werden

 

In der Snorra-Edda wird unterschieden zwischen Licht- und Schwarzalben, Namen, die stark deren Gesinnung widerspiegeln.

 

„ Sá er einn staðr þar, er kallaðr er Álfheimr. Þar byggvir fólk þat, er Ljósálfar heita, en Dökkálfar búa niðri í jörðu, ok eru þeir ólíkir þeim sýnum ok miklu ólíkari reyndum. Ljósálfar eru fegri en sól sýnum, en Dökkálfar eru svartari en bik.“

 

„Da ist eine Wohnung, die Álfheim heißt. Da haust das Volk, das man Lichtalben nennt. Aber die Schwarzalben wohnen unten in der Erde und sind ungleich von Angesicht und noch viel ungleicher in ihren Verrichtungen. Die Lichtalben sind schöner als die Sonne von Angesicht; aber die Schwarzalben schwärzer als Pech."

 

– Gylfaginning Kap. 17.

 

Ob Snorri diese Einteilung bereits vorfand oder selbst entwickelt hat, ist umstritten. Die Alben sind jedenfalls besonders an die Fruchtbarkeit geknüpft, da sie dem Fruchtbarkeitsgott Freyr zugeordnet sind. Álfheim gaben sie dem Freyam Anfang der Zeiten als Zahngabe. Später kommen noch die Dunkelalben hinzu, was eine eher negative Mischform jener beiden ist. Bei anderen Autoren besteht eine Hierarchie, bei welcher die Asen an oberster, die Alben an zweiter und die Zwerge an letzter Stelle stehen. Wieder andere stellen die Alben in die Nähe der Zwerge, da álfr in der Tat ein Wortteil einiger Zwergennamen ist, z. B. Álfr, Gandálfr, Vindálfr, etc. Der Zwerg Alberich aus dem Nibelungenlied ist ein gutes Beispiel. Das englische Wort für Zwerg, Dwarf stammt von Dwarftalf, was Schwarzalb bedeutet. Nur ein Autor stellt Alben in die Nähe der Riesen.

 

Eine dämonische Seite der Alben liegt im Wort Hexenschuss, welches eine Übertragung des älteren Ausdrucks Albenschuss ist, sowie dem heute noch gebräuchlichen Wort Albtraum.

 

Es gibt jedoch wesentlich mehr positive Darstellungen der Alben als negative. In der Heldensaga von Wieland dem Schmied wird Wieland als Führer und Landsmann der Alben bezeichnet, was mit seiner Kunstfertigkeit als Schmied zu tun hatte. In der Ahnenreihe des Königs Harald Schönhaar treten auch vom Begriff Alben abgeleitete Namen auf (Álfr, Álfgeirr, Gandálfr, Álfhild). Álf war lange als Namensteil bei nordischen Namen häufig. Die altenglische Dichtung verwendet ælfsciene als albenschön für wunderschön. Ein Kenning bezeichnet die Sonne als Albenrad.

 

Schon die Brüder Grimm wiesen darauf hin, dass die Unterteilung Snorris verdächtig dem Dualismus des christlichen Weltbildes von Engeln und Teufeln gleichsehe. Christliche Einflüsse sind zwar nicht auszuschließen, aber bei so allgemeinen Einteilungen sind Vermutungen von Übernahmen mit Vorsicht aufzustellen. Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass dieser Gegensatz der Licht- und Schwarzalben aus einem anderen Toten- und Fruchtbarkeitskult kommt. Dies jedenfalls findet sich in angelsächsischen Quellen. Heute ist diese Form des Albenglaubens noch in Island verbreitet.

 

Álfablót

 

Es wurden in der Zeit des heidnischen Europas Opfer an die Alben gebracht, die álfablót genannt wurden. Es ist nur wenig darüber bekannt. Das álfablót war lokal und wurde von Frauen geleitet, Fremde hatten keinen Zutritt. Da es den Elfen als allgegenwärtigen Mächten gewidmet war und es von Frauen geleitet wurde, vermutet man, dass es um Ahnen und Fruchtbarkeit ging. Wahrscheinlich handelte es sich um Opfer an die Schwarzalben. Die einzige Nachricht von dem Fest liefert Sigvat, der Skalde Olafs des Heiligen. Der Skalde macht eine Reise nach Osten, und da widerfährt ihm folgendes:

 

„Þá kom hann að öðrum garði. Stóð þar húsfreyja í durum, það hann ekki ðar inn koma, segir að þau sættu álfablót.“

 

„Da kam er an einen anderen Hof. Stand da die Hausfrau in der Türe, sagt, dass er nicht hineinkommen dürfe, es werde gerade das Elfenopfer abgehalten.“

 

– Heimskringla. Saga Ólafs hins helga Kap. 91.

 

Álfheimr

 

Dies ist altnordisch und bedeutet: Welt der Alben. Snorri stellte sich diesen Ort als Wohnort der Lichtalben als himmlische Region vor. (Gylf 16). Nach Grm 5 ist Álfheimr aber die Wohnung des Freyrs und gehört zu den Götterwohnungen in Asgard der Festung der Nordischen Götterwesen. Zeichnung eines Elfen von Richard Doyle. Im späten Mittelalter legten sich ganz andere Ängste um den Begriff Alb (Alp). Er wurde als nächtlicher Unhold, als böser Zwerg, als eine Art Incubus oder Succubus gesehen. Das pure Gegenteil der Fee also, die streng betrachtet auch als Albin, möglicherweise als Lichtalb betrachtet werden kann (auch hier treffen wir demnach wieder auf die Vorstellung des Christentums). Er wird allgemein als Dämon oder als Geist eines kürzlich verstorbenen beschrieben.

 

Vereinzelt findet sich die Vorstellung, dass eine Frau, die eine bestimmte Form der Geburtshilfe verwendet hat, sich nach dem Tod oder schon früher in einen Alb verwandelt, und dann in Tiergestalt oder in der Gestalt eines hässlichen Kobolds umherirren muss.

 

Der Alb kann einem Opfer schweren Schaden zufügen. Er legt sich in der Nacht auf die Brust eines Schlafenden, der durch die Beklemmung dann Atemnot und Albträume (früher Albdruck genannt) bekommt. Er kann aber auch in der Nachtzeit durch den Mund in den Menschenkörper eindringen und das Blut aufsaugen. Ganz besonders mag er auch Kuh- oder Muttermilch. Elfen schieben Menschen dem Volksglauben nach auch Wechselbälger unter.

 

Etymologie

 

Die Herkunft des Wortes ist nicht gänzlich geklärt. Die gemeingermanische Form ist *alboz neben einem *albiz.

 

Zur Verwandtschaft der Wurzel *alb gelten zwei Ansätze als vertretbar:•zum indogermanischen *albh = glänzen, weiß sein (lateinisch albus = weiß), mit einer Motivierung von *alboz als „Lichtgestalt“•zum altindischen rbhu, eine Klasse von mythischen Handwerkern, mit einer Grundbedeutung „geschickt, fleißig“ (verwandt mit lateinisch labor = Arbeit), mit einer Motivierung von *alboz als „Handwerker, magischer Helfer“

 

Diese Textpassage spiegelt sich in den Büchern des Literaturverzeichnisses wieder.