Wir haben die Welt der antiken Geschichte für uns entdeckt. Diese wollen wir euch möglichst umfassend an den Bereichen der germanischen Kulturgruppen aufzeigen.

 

Wer waren die Germanen, wo und wie lebten sie? Welche Entwicklungen und Veränderungen erfuhren sie? Mit wem pflegten sie Kontakt, ob friedlich oder im Kampfe?

Eine spannende Zeitreise beginnt.


Runenstein von Möjbro
Runenstein von Möjbro

 

Wir wollen an dieser Stelle unsere Sicht auf die Germanen darstellen.

 

Es kann auf die Worte aus „Die ersten Deutschen“ verwiesen werden[1] 

 

Die Germanen hatten mit den Leuten, die sei hochjubelten und heute noch hochleben lassen, so gar nichts gemeinsam. Sie waren weder größenwahnsinnig, noch engstirnige Fanatiker, auch mussten sie nicht Minderwertigkeitsgefühle durch Aggressivität abreagieren. Vielmehr waren sie kühl und sachlich, außerordentlich selbstbewusst und sie besaßen eine angeborene Neigung zum Grübeln. Menschenverachtende Intoleranz lag ihnen fern, nur ihr Drang nach Freiheit war grenzenlos.

 

Eben so wenig waren sie eine Kriegerkaste sie waren keine Berufskrieger, die nur Beute im Sinn hatten, sie waren in erster Linie Bauern! Die Kämpfe, die sie gefochten haben, wurden nur um des Korns willen und der Weideflächen für das Vieh gefochten. Die Epochen, wo nur Frieden herrschte waren viel länger, als die des Krieges. So waren z.B. die Goten für Jahrhunderte an der unteren Donau ansässig und haben dort ihre Kühe gemolken und ihre Felder bestellt, ehe sie von dort aus nach Südrußland zogen.

 

Wir lehnen jegliche Politisierung und Verunglimpfung der Geschichte ab, da dies dem Andenken nur schadet!

 

[1] „Die ersten Deutschen“, S.Fischer Fabian, S.180f.